
Den meisten Lesern wird nicht entgangen sein, dass mir neben den mobilen Geräten das Thema “Fußball” ziemlich wichtig ist. Umso mehr stösst mir immer schon auf, dass der Österreichische Rundfunk (ORF – von mir gerne “Österreichisches Rapid Fernsehen genannt), die Livespiele der tipp3-Bundesliga sehr selektiv ausstrahlt. Rapid dominiert hier massiv.
Per Zufall bin ich auf die Initiative “36 Runden” gestossen, die ebenso denken wie ich. Es gibt keine Ausgewogenheit bei ORF-Live-Spielen. Diese Initiative hat einen offenen Brief veröffentlicht, den ich inhaltlich nur voll unterstützen kann.
Fußball im ORF: Initiative kritisiert Ungleichbehandlung
36 Fußballfans von Mattersburg bis Lustenau haben sich zur Initiative 36Runden zusammengefunden, um in einem offenen Brief Ungereimtheiten bei der Auswahl der ORF-Livespiele aufzuzeigen.
Kritisiert wird, dass es in dieser Bundesliga-Saison noch kein einziges ORF-Spiel ohne Beteiligung eines Wiener Vereins gab – und das, obwohl die Meisterschaft aktuell von Überraschungsteams dominiert wird. Während Rapid Wien bis einschließlich Runde 13 gleich 9x am ORF-Bildschirm zu sehen ist, gibt es 4 Bundesligavereine, deren Fans sich mit einem einzigen Livespiel begnügen müssen. Selbst der Meister aus Salzburg schafft es nur ins Fernsehen, wenn der Gegner Rapid Wien heißt.
Die Vertreter der Initiative 36 Runden weisen darauf hin, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender wie der ORF Verantwortung trägt, eine ausgewogene Berichterstattung zu gewährleisten. Nicht zuletzt sieht das ORF-Gesetz diese Ausgewogenheit vor.
Weitere Informationen zur Initiative sowie den offenen Brief im Wortlaut findet man im Internet unter http://36runden.wordpress.com
Die 36 Initiatoren rechnen damit, dass sich österreichweit viele unzufriedene Fußballanhänger anschließen werden.
Den Brief im Original könnt ihr euch hier ansehen. Ich erkläre mich solidarisch und das sollte jeder objektive österreichische Fußballfan auch tun.




